Typenbeschreibungen

Die "Deutsche Werke AG, Werft Kiel", die aus der "Kaiserlichen Torpoedowerkstatt" hervorging, musste nach dem Ende des Ersten Weltkrieges auf zivile Produktion umstellen (siehe hierzu das Kapitel Firmengeschichten). Als Ergebnis dieser Umstellung wandte man sich ab 1921 dem Schienenfahrzeugbau zu, wobei zunächst Motortriebwagen gebaut wurden. Schon in diesem frühen Stadium wurden den potenziellen Kunden verschiedene Grundtypen katalogmäßig angeboten. Die großen Erfolge blieben jedoch aus, weswegen man sich ab 1926 vornehmlich auf die Lieferung von Komponenten wie Motoren und Getrieben für andere Triebwagenhersteller konzentrierte. 1931 begann der Bau von Lokomotiven, die wiederum ab 1932 in eigenen Typenprogrammen weiterentwickelt wurden.

Die ersten Jahre nach den Ende des Zweiten Weltkriegs wurden von Reparaturaufträgen und der Fertigstellung von ehemaligen Wehrmachtsaufträgen (WR 360 C 14) geprägt. Ab Anfang der 1950er Jahre konnte man sich in Kiel wieder der Neukonstruktion von Schienenfahrzeugen widmen. Den wesentlichen Inhalt der Lokbautätigkeit bei MaK bildeten die Typenprogramme mit standardisierten Lokomotiven, die sich bis heute auf vier Generationen aufteilen lassen:

1. Generation Stangenlokomotiven
2. Generation Erste Generation mit Gelenkwellen-Kraftübertragung
3. Generation Typenprogramm nach BDE-Normalien
4. Generation Weiterentwicklung der 3. Generation
5. Generation aktuelles Typenprogramm

Daneben gab es zahlreiche Typen, die speziell für die Bundesbahn oder den Export entwickelt und gebaut wurden. Diese werden in separaten Menüpunkten vorgestellt. Berücksichtigt werden hier jedoch nur Fahrzeuge, welche im Auftrag entwickelt und geliefert wurden. In keine der genannten Kategorien passen einige Loks, die hier als Sonderbauformen gesondert vorgestellt werden.

Keine Neubauten sind die Regio-Loks, die wegen der sehr umfangreichen Umbauten hier ebenfalls vorgestellt werden.

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